Medienkompetenz

Die Förderung der Medienkompetenz findet auf vielfältige Weise und innerhalb der verschiedenen Fächer statt. Dabei ist insbesondere die Förderung der Lesekompetenz von großer Bedeutung. Hier spielen vor allem die Klassenbüchereien eine wichtige Rolle. Auch findet mindestens ein Besuch der Stadtteilbibliothek innerhalb der Grundschulzeit statt. Die selbstständige Beschaffung von Informationen aus Büchern und Lexika stellt weiterhin einen wichtigen Bereich der Medienkompetenzförderung dar. Zusätzlich wurde ein Raum in eine Schülerbücherei umgewandelt. Dort stehen aktuell über 600 Bücher bereit. Selbstständige Beschaffung von Informationen aus vorhandenen Medien und die Aufbereitung eines Themas für eine eigene Präsentation sind wichtige Kompetenzen, die das Prinzip des „Lernen lernens“ in besonderer Weise fördern können.

Weitere Projekte zur Medienerziehung sind im Schulprogramm verankert und werden regelmäßig durchgeführt. Dazu gehören das WZ-Projekt (lesende Auseinandersetzung mit einer Zeitung, Besuch einer Druckerei) und das Projekt „Tabaluga tivi“. Beide Projekte sind für die 4. Klassen vorgesehen.

Ab dem zweiten Schuljahr richtet jeder Klassenlehrer für seine Klasse ANTOLIN ein, so dass die Schüler die notwendigen Passwörter erhalten und in Förderstunden oder zuhause daran arbeiten können. In allen Klassen stehen zwei Rechner mit Internetzugang für die Schüler zur Verfügung. Darüber hinaus wurde ein PC-Raum eingerichtet, in dem der PC-Förderunterricht (s.u.) stattfindet. Hier steht zusätzliche zu den acht Rechnern auch ein Farbdrucker bereit.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in den einzelnen Fächern und im Förderunterricht am Lernprogramm „Lernwerkstatt“. Im Einzelnen werden dabei die folgenden Ziele verfolgt:

–          Kennenlernen der Software „Lernwerkstatt“

–          Aufrufen der Lernwerkstatt durch Doppelklick auf Icon

–          Zurechtfinden in der Lernwerkstatt (Klasse und eigenes Konto finden, Übungen aufrufen, etc.)

–          Bearbeiten der unterschiedlichen Übungen

–          Gebrauch der für die Übungen erforderlichen Teile der Tastatur

–          Schließen der Lernwerkstatt

Für den Umgang mit dem Computer wurden eigene Lernziele festgelegt. Diese werden in einem wöchentlichen Förderunterricht, an dem jeweils 6 Kinder eines 3. bzw. 4. Schuljahres teilnehmen, behandelt. Nach und nach nehmen so alle Kinder einer Klasse an diesem Förderunterricht teil und erarbeiten sich die notwendigen Kompetenzen im Umgang mit PC und Internet.

Im Einzelnen handelt es sich dabei um die folgenden Lernziele:

–          Hoch- und Herunterfahren der Rechner

–          Erstes Erproben der Maus

–          Gezieltes Kennenlernen der Tastatur

–          Kenntnis der korrekten Bezeichnungen zentraler Computerbestandteile

–          Kennenlernen /Umgang mit den Progammen Word und Excel

–          Tippen bzw. Abtippen von Sätzen oder Kurztexten (à schnelleres Nutzen der Tastatur)

–          Ausgewählte Funktionen des Schreibprogramms kennen und nutzen lernen (Navigations- und Funktionsleiste: löschen, drucken, u.ä.)

–          Weitere Funktionen des Schreibprogramms kennen und nutzen lernen (markieren, kopieren, ausschneiden, einfügen, Ordner anlegen, etc.)

–          Speichern der Dateien (evtl. auch auf verschiedenen Medien)

–          Erstellen eines Stundenplans

–          Kennenlernen und erstes Erproben der „Hamsterkiste“ als Zugang ins Internet

–          Zurechtfinden im Internet anhand von Suchaufträgen

–          Nutzen des Internets zur Recherche, Bearbeitungsaufträge ausführen

–          Umgang mit Downloads

–          Umsichtiger Umgang im Internet

–          Verhalten im Chat

Im Rahmen des Sachunterrichts wird auch der verantwortungsvolle und kritische Umgang mit den neuen Medien thematisiert. Im Rahmen des Projekts „Mein Körper gehört mir“ (Klasse 3 und 4) wird auch der richtige Umgang mit Chatrooms behandelt.